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Aktuelles 4. Januar 2019
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In seiner Melde- und Analysestelle Informationssicherung MELANI warnt der Bund vor der Betrugsmasche Fake-Sextortion.

Erpresser behaupten in einer Mail, dass sie Zugriff auf Computer und die Webcam haben und drohen, falls kein Lösegeld bezahlt wird, persönliche Bilder und Videos mit sexuellen Inhalt an alle Kontakte zu senden. Als Druckmittel wird oftmals ein Passwort aus einem Datenabfluss angegeben, welches veraltet und meistens nicht mehr in Gebrauch ist.

In der Zwischenzeit werden diverse weitere Varianten angewendet, um die Erpressung zu bekräftigen:

  1. Die Handynummer wird dazu verwendet, um das Opfer zu überzeugen, dass das Handy kompromittiert worden sei.
  2. Auch mit dem Mail-Account wird ein ähnliches Vorgehen wie bei der Handynummer angewendet. Die Betrüger senden eine gefälschte Nachricht vom scheinbar eigenen E-Mail-Konto. Sie wollen so beweisen, dass sie im Besitz der Zugangsdaten sind.

Bei beiden Beispielen wird das Opfer dazu aufgefordert das Lösegeld mit Bitcoins zu bezahlen. Diese Erpresser-Mails werden in verschiedenen Sprachen versendet. Mit dieser Betrugsmethode haben Kriminelle in den letzten sechs Monaten Bitcoins im Wert von ca. CHF 360’000.- erbeutet.

Wir empfehlen dir, zu prüfen, ob und welche deiner Daten von dir bereits durch ein Datenleck abgeflossen sind. Einfach feststellen kannst du dies mit dem Firefox Monitor.

Weiter ist die von den Behörden lancierte Webseite stop-sextortion.ch empfehlenswert, wo du weitere Informationen finden und Fake-Sextortion E-Mails melden kannst.

Quellen: MELANI (weitere Informationen), Stop-Sextortion (Meldestelle)

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