5 Tipps für wirksame Berechtigungskonzepte: Das sollten sie umfassen
Damit Sie die Berechtigungen in Ihrem Unternehmen konsistent und fehlerfrei vergeben können, braucht es ein gut strukturiertes Berechtigungskonzept. Dafür sind mehrere Punkte wichtig:
- Beschreiben Sie zunächst die verschiedenen Rollen und die damit einhergehenden Verantwortlichkeiten.
- Stellen Sie Regeln für die Vergabe, die Änderung und die Entziehung der Rechte auf.
- Erarbeiten Sie ein Verfahren zur regelmässigen Überprüfung der Berechtigungen.
- Definieren Sie klare Vorgaben für die Protokollierung und die Dokumentation.
- Stellen Sie Regeln für externe Benutzer auf, zu denen etwa Partner oder Dienstleister gehören.
Das ist nur ein kurzer Überblick – wie Sie ein Berechtigungskonzept (Role-Based Access Control) in der Praxis erstellen, erfahren Sie in unserer Anleitung.
Die häufigsten Fehler rund um Zugriffsrechte
Bei der Vergabe von Zugriffsrechten treten immer wieder typische Fehler auf:
- Fehlende Protokollierung: Es lassen sich nur dann Abläufe nachvollziehen, wenn Sie wichtige Vorgänge protokolliert und dokumentiert werden. Das gilt etwa für das Ein- und Ausloggen, die Veränderung der Zugriffsrechte, Änderungen an Datenbanken und Dateien samt Datum und Identität der arbeitenden Person sowie den Inhalt des geänderten Datensatzes. Ausnahmen bilden besonders sensible Daten, hier wird in der Regel nur die Feldbezeichnung erfasst.
- Rechtevergabe ohne Berechtigungskonzept: Wer Zugriffsrechte ohne Berechtigungskonzept vergibt, öffnet Fehlern Tür und Tor. Es kann leicht passieren, dass Sie Mitarbeitenden zu viele Rechte einräumen und diese Datensätze fehlerhaft bearbeiten. Zudem kann es sein, dass bestimmte Zugriffsrechte versehentlich nicht erteilt werden, sodass die betreffenden Mitarbeitenden erst darum bitten müssen, was die Arbeit verzögert.
- Versäumte Aktualisierung nach Mitarbeiterwechsel: Bei manuell vergeben Zugriffsrechten kann es sein, dass Sie vergessen, den scheidenden Angestellten die Rechte zu entziehen und sie den Nachrückern zu geben. Erstere haben dann Rechte, die sie nicht mehr haben dürfen, während Letztere nicht ordentlich arbeiten können.
- Zu weit gefasste Zugriffsrechte: Es ist anspruchsvoll, im Detail festzulegen, wer welche Berechtigungen benötigt. Trotzdem sollten Sie nicht allen Mitarbeitenden uneingeschränkte Zugriffe gewähren. Das führt zu unnötigen Risiken, begünstigt Fehler und ist nicht konform mit Datenschutzvorgaben.
Fazit: Zugriffsrechte gehören in ein Berechtigungskonzept
Zugriffsrechte sollten in jedem Unternehmen ausschliesslich auf Basis eines Berechtigungskonzepts vergeben werden. Eine strukturierte Vorgehensweise schützt sensible Daten, reduziert Fehler und sorgt für nachvollziehbare, konsistente Prozesse.
Unterstützung bietet Ihnen dabei die Lösung «Identitäts- und Zugriffsmanagement» von Open Circle. Sie erhöht die Sicherheit, minimiert die Fehleranfälligkeit und vereinfachen die die gesamte Verwaltung von Benutzerrechten.
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