Daniela Siebertz
Head of Growth
Open Circle AG – Zürich
Freilagerstrasse 32
8047 Zürich
Open Circle AG – Bern
Lagerhausweg 30
3018 Bern
Zürich, 12. September 2025 – Im aktuellen politischen Kontext ist die digitale Souveränität so wichtig wie nie. Der Zürcher IT-Lösungsentwickler und -Dienstleister Open Circle hat deshalb einen Souveränitäts-Check lanciert, mit dem Schweizer Unternehmen überprüfen können, wie (un)abhängig ihre IT von amerikanischen Tech-Giganten und anderen Anbietern ist.
Ob Schweizer KMU oder öffentliche Institutionen – überall dort, wo sensible Daten eine zentrale Rolle spielen, ist eine souveräne IT-Infrastruktur entscheidend. Doch wo steht meine Organisation auf dem Weg zur digitalen Selbstbestimmung? Um IT-Verantwortlichen und Führungspersonen zu helfen, diese Frage zu beantworten, hat Open Circle einen Souveränitäts-Check für Unternehmen veröffentlicht. Mit wenigen Klicks lässt sich damit herausfinden:
Der Souveränitäts-Check ist auf der Website von Open Circle verfügbar: Check Digitale Souveränität – Open Circle AG
„Viele Unternehmen unterschätzen, wie stark sie von einzelnen Anbietern abhängig sind und wie gross der digitale Lock-in tatsächlich ist», sagt Stefan Escher, CEO von Open Circle. «Mit unserem neuen Check für digitale Souveränität können sie das unverbindlich testen und eigenständig herausfinden, wie sie mehr Kontrolle über ihre Daten und Systeme gewinnen.»
Der Check basiert auf einer Selbsteinschätzung zu verschiedenen Aspekten der Firmen-IT, zum Beispiel: «Ich weiss, in welchem Land meine Firmendaten gespeichert sind» oder «Ich kann meine Business-Applikationen von der Public-Cloud in die Private-Cloud beziehungsweise On-Premise-Umgebung umziehen.». Das Ausfüllen dauert weniger als fünf Minuten. Im Anschluss stellt Open Circle eine Auswertung inklusive umfangreicher Empfehlungen zur Verfügung, wie Teilnehmende ihre digitale Souveränität mit einfachen Massnahmen selbstständig verbessern können. Die Teilnahme am Souveränitäts-Check ist kostenlos und unverbindlich.
Hintergrund
Branchen wie Gesundheitswesen, Vermögensverwaltung, Recht oder die öffentliche Hand stehen vor besonderen Herausforderungen: strikte Sicherheitsanforderungen, wachsende regulatorische Vorgaben und ein steigender Druck, die digitale Transformation zu meistern. Viele Organisationen geben diese Verantwortung ab und beziehen kritische Technologien von wenigen US-amerikanischen Anbietern.
Fakt ist: Wer alle seine Dienste von einer einzigen Quelle bezieht, macht sich von dieser Quelle abhängig und damit verwundbar für Lieferengpässe, Cyberangriffe oder Hardware-Hintertürchen. Die Bundesverwaltung setzt beispielsweise grossflächig auf Collaboration-Anwendungen von Microsoft anstelle von Open-Source-Lösungen und gerät damit immer wieder zurecht in die Kritik. Zum einen führt dies zu höheren Kosten und Abhängigkeiten, zum anderen auch zu einem erhöhten Sicherheitsrisiko. Im Gegensatz zu Open-Source-Alternativen legen die gängigen Anwendungen der Grosskonzerne ihren Quellcode nicht offen, sodass jeder darin Fehler finden könnte. Und: Wer beispielsweise Teams oder Cloud-Lösungen von Microsoft nutzt, setzt sich damit der sich aktuell manifestierenden amerikanischen Willkür aus. Die digitale Souveränität, also die Unabhängigkeit und freie Wahlmöglichkeit, die den Schweizerinnen und Schweizern sonst so heilig ist, ist in Gefahr.
